SOMMER

Heitere Liebeslieder-Walzer von Brahms

Saturday, 6. June 2026 17:00

Programm

Johannes Brahms Liebeslieder Walzer, op. 52
Johannes Brahms Neue Liebeslieder Walzer, op. 65

Mit Sänger*innen
Julia Kirchner, Silke Gäng, Raphael Höhn & Jorge Martinez Escutia

Edoardo Torbianelli & Ludovic Van Hellemont  Hammerflügel


1868 konzipierte Johannes Brahms seine schwungvollen & romantischen «Liebeslieder-Walzer» op. 52 für vier Solostimmen und Klavier zu vier Händen, sowie sein op. 65 «Neue Liebesliederwalzer».

Anreise
Tram 8 „Kleinhüningeranlage“ oder Bus 36/46 „Kleinhüningen“ (& Fussweg 5 Minuten), nächstes Parking im Stücki Park

TICKETS & INFO 
Konzertbeginn 17:00 / Tageskasse 16:00
Erwachsene 50 CHF / Kinder 10 CHF / freie Platzwahl
Apéro nach dem Konzert offeriert
Im Abo (alle vier Kammermusikkonzerte 150 CHF)
Abos erhältlich unter tickets@lacetra.ch oder 061 205 33 55
 

Julia Kirchner

Sopran Julia Kirchner ist eine vielseitige Sopranistin, die sich auf das vokalsolistische Repertoire ab 1600 spezialisiert hat. Ihre warme Stimmgebung, emotionale Tiefe und hohemusikalische Intelligenz zeichnen sie aus. Sie strebt nach Natürlichkeit im Gesang und erforscht die Stilistik und den historischen Hintergrund ihres Repertoires. Im Fokus ihrer musikalischen Auseinandersetzung stehen insbesondere die Solokantaten der Barockzeit, das Lied-und Oratorien-Repertoire sowie die Barockoper (mit Partien wie Händels Alcina, Glucks Eurydice, Monteverdis Ottavia sowie Lullys Proserpine und Polixène). Seit 2018 leitet sie die Konzertreihe tesori della musica in Basel. Julia Kirchner ist eine angesehene Interpretin, die regelmäßig bei renommierten Festivals und in namhaften Konzert-und Opernhäusern auftritt. Dabei arbeitet sie mit Dirigenten wie Michael Hofstetter, Sigiswald Kuijken, Andrea Marcon und Michael Schneider zusammen. Mit dem Barockensemble scenitas hat sie die Welt der Barockgestik erforscht und eigene Produktionen realisiert. Die Sopranistin ist auch als Liedsängerin mit verschiedenen Partnern am modernen und historischen Flügel sowie an der Harfe aktiv. Eine Einspielung der Romances u0026amp; Airsvon Philippe Joseph Hinnermit der Harfenisten Vera Schnider erschien im Januar 2026 bei Coviello. Sie hat umfangreiche musikalische Studien in Leipzig, Basel, London, Rom und Weimarabsolviert und ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe


Silke Gäng

Silke Gäng ist eine Musikerin, die sich zwischen Barockmusik und Moderne bewegt.rnSo ist ihr Repertoire geprägt von den verschiedensten Zusammenarbeiten und Formaten:rnIn der Oper war ein Meilenstein die Rolle der Juditha in Vivaldis Juditha Triumphans mit Andrea Marcon und La Cetra, im zeitgenössischen Bereich Wespe von Enno Poppe, Think, think Lucky von R. Haubenstock-Ramati und Encore von Rudolf Kelterborn, und in der Kammermusik Liederabende mit Schuberts Winterreise. Sie gab Liederabende am Lucerne Festival, Heidelberger Frühling, Davos Festival, Lavaux Festival und dem Festival du Wissembourg. Produktionen führten sie in die Carnegie Hall, das Enescu Festival, Le Bozar, Concertgebouw Amsterdam, Salzburger Festspiele, Wien Modern, Berliner Theatertreffen, Schwetzinger Festspiele und die Händel-Festspiele Halle.rnAuf CD sind zahlreiche Einspielungen erschienen, darunter Il Giustino mit der Accademia Bizantina, Flavio Crispo mit Il Gusto Barocco oder Night, sleep, death and the stars mit Liedern des Schweizer Komponisten Silvan Loher, um nur einige zu nennen.rnSie arbeitete zusammen mit Dirigenten wie Andreas Reize, Andrea Marcon, Ottavio Dantone, Jürg Halubek, Lutz Rademacher, Jürg Henneberger und mit Regisseuren wie Frank Hilbrich, Sebastian Nübling und Nicolas Brieger. Silke Gäng ist zudem die Gründerin und künstlerische Leiterin von LIEDBasel. Sie lebt mit ihrer Familie bei Basel.


Raphael Höhn

Der Schweizer Tenor und Bachpreisträger Raphael Höhn gehört zu den herausragenden Interpreten Alter Musik seiner Generation. Als Spezialist für das Repertoire des Barock ist er regelmäßig auf renommierten Bühnen Europas zu hören, etwa in der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, dem KKL Luzern, dem Concertgebouw Amsterdam oder dem Palau de la Música in Barcelona. Er arbeitet mit führenden Ensembles wie dem Freiburger Barockorchester, Vox Luminis, der Bachstiftung St. Gallen, der Nederlandse Bachvereniging, der Dresdner Philharmonie oder dem Gewandhausorchester Leipzig. Sein Repertoire reicht von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik. Einen besonderen Stellenwert nimmt der Liedgesang ein: Neben Schuberts Winterreise oder Schumanns Dichterliebe widmet er sich auch unbekannteren Werken. Auf der CD Heimat hat er gemeinsam mit Shin Hwang zahlreiche Lieder von Friedrich Theodor Fröhlich erstmals eingespielt. Sein Gesangsstudium absolvierte er an der Zürcher Hochschule der Künste und am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Prägende Lehrer waren u. a. Scot Weir, Michael Chance, Peter Kooij und Jill Feldman. 2023/24 war er mit den großen Bach-Werken zu erleben: u. a. mit der Matthäuspassion (Nederlandse Bachvereniging), der h-Moll-Messe (Freiburger Barockorchester), dem Weihnachtsoratorium (Dresdner Philharmonie) und dem Magnificat (Münchner Philharmoniker).


Martinez Escutia Jorge

Jorge Martinez Escutia

Jorge Escutia ist ein Bassbariton, dessen künstlerischer Werdegang sich durch stilistischernPräzision, stimmliche Vielseitigkeit und eine tiefgründige musikalische Sensibilität auszeichnet. Der in Mexiko geborene und derzeit in der Schweiz lebende Sänger hat sichrneine aufstrebende Karriere in der europäischen Musikszene aufgebaut, insbesondere imrnBereich der Alten Musik.rnMit seiner sich durch Klarheit und Flexibilität auszeichnenden Stimme singt er ein Repertoire, das sich von der Polyphonie der Renaissance bis zum romantischen Opernrepertoire erstreckt, wobei er jeden Stil mit strengem historischem und expressivem Anspruch angeht. Sein internationaler Ruf wurde 2022 durch den dritten Preis und den Publikumspreis beim Aria Borealis Baroque Singing Competition in Bodø, Norwegen, weiter gestärkt. Seine akademische Ausbildung absolvierte er an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er von Persönlichkeiten wie der Sopranistin Ulrike Hofbauer und dem Dirigenten Federico Sepúlveda geprägt wurde, die massgeblich zur Entwicklung seiner musikalischenrnPerspektiven beitrugen. Parallel dazu ist Jorge Mitbegründer des Vokalensembles Interlineas, das sich derrnErforschung und Verbreitung der Renaissance-Polyphonie widmet.


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La Cetra Barockorchester & Vokalensemble Basel

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